Grundgedanken
…Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne …
Abschiednehmen müssen wir alle immer wieder.
Abschied von einem geliebten Menschen, Abschied von Hoffnungen, Lebensplänen, der eigenen Jugendlichkeit, Gesundheit, Abschied von vertrauter Umgebung, von Arbeit, von bestimmten Lebensstufen bis hin zum endgültigen Abschied, dem Abschied vom Leben. Trennungen und Verluste sind existentielle menschliche Erfahrungen.
Manchmal schieben wir die Auseinandersetzung damit lange auf und merken doch, dass Neues nur beginnen kann, wenn Altes betrauert und los gelassen wird, wenn wir also wieder frei sind für das Kommende.
Manchmal ist uns gar nicht klar, dass es um Trauern und Abschiednehmen geht, oft fehlen brauchbare Handlungsweisen.
Es geht also um den Wiederaufbau einer Abschiedskultur in allen Lebensbereichen
Wir müssen wieder lernen, unsere Erlebnisse richtig zu verstehen und unserer Trauer Raum und Ausdruck zu geben, damit wir gesund und zuversichtlich weiter leben können.
Damit können wir auch anderen Menschen in schweren Verlustsituationen Verständnis entgegenbringen und sie angemessen begleiten.
Nicht-Trauern verlängert den Leidensweg, chronifiziert den Schmerz, kann das Leben blockieren oder krank machen.